Geschichte des Surfens


Die P08_08_08_010olynesier waren es, die im 12. Jahrhundert Hawaii besiedelten. Alle surften, jede Gesellschaftsschicht: Junge, Alte, Frauen, Männer und Kinder. 1778 wurde Hawaii von James Cook entdeckt. Bald darauf wurde Surfen als unsittlich abgestempelt. Für gut 100 Jahre war das Surfen auf Hawaii ausgestorben. Duke Kahanamoku, gilt heute als der Vater des modernen Surfens. Er war auch verantwortlich dafür, dass sich Surfen an vielen Plätzen der Welt verbreiten konnte.

20er Jahre
Surfboards aus Redwood-Holz Tom Blake: Erfinder der neuen Hohl-Technologie (30kg)
30iger Jahre
Surfboards aus Balsaholz (15kg - 20 kg)
50iger Jahre
In den 50er Jahren begann eine neue Ära, es erschien der neuartige Kunststoff Fiberglas.
60iger Jahre
In den 60iger Jahren begann der Surf-Boom: Junge Strandbesucher, damals auch Hippies genannt, machten sich am Strand breit und fingen an dem "rythm of surfing" zu folgen.
Mit den immer kleiner werdenden Boards wurden immer radikalere Manöver möglich.
Die beach boys gehören auch defenitiv zu den Machern der Surfsszene in der 60iger Jahren.
In den 70igern und 80iger Jahren
wurden die Boards schlussendlich aufs Minimalste verkleinert. Die heute übliche 3-Finnen-Anordnung bei Shortboards wurde von dem Australier Simon Anders erfunden.
Dies war der erste Schritt auf dem Weg zu dem uns bekanntem Shortboard.
90iger Jahre
In den 90er Jahren erlebte die Surfindustrie einen riesen Boom.
Heute werden Kontests von der ganzen Welt via Internet live übertragen, dies macht es möglich, seinen surf-hero direkt ins Wohnzimmer zu beamen. Crazy, oder?
Kelly Slater -7 facher world champion ist einer von jenen, die surfen geprägt haben.
surf
Geschichte des Skateboardens
Ende der 1950iger-Jahre kamen Surfer an der Südküste Californiens auf die Idee, an einem verkleinerten Surfbrett die Rollen und Achsen von Rollschuhen anzubringen, um die Surfbewegungen auf der Straße nachahmen zu können, wenn der Wellengang gerade nicht günstig war. Der so entstandene Prototyp des Skateboards hieß dementsprechend Asphaltsurfer. Er war ganz flach, viel schmaler und etwas kürzer als die späteren Skateboards; und die cimg0323Fahrmöglichkeiten waren recht beschränkt. Aber er genügte zunächst den Ansprüchen der kalifornischen Sunnyboys, die damit barfuß bevorzugt auf Strandpromenaden herumkurvten.?Anfang der 1960iger-Jahre begann man, Skateboarding als eigenständige Sportart zu betreiben. 1964 startete die industrielle Skateboardproduktion und erschienen die ersten Skateboardmagazine; 1965 fanden in Anaheim (Kalifornien) die ersten internationalen Skateboardmeisterschaften statt. Zu den ersten Skateboarddisziplinen Slalom und Freestyle kamen bald Downhill, Hoch- und Weitsprung hinzu. Als reizvoller Untergrund wurden zunächst Schrägen und Rundungen entdeckt. Da in vielen Städten das Skaten auf öffentlichen Straßen, tony_gaengler_fs_air_iou_miniramp_wien_08_11_2008_2_-_copiaWegen und Plätzen verboten wurde, waren die Skater gezwungen, sich andere Stätten für ihren Sport zu suchen. So stießen sie auch auf leere Swimmingpools, die jenseits des großen Teiches zum Boden hin gerundete Seitenwände haben. Mit genügend Schwung und Mut konnte man in ihnen die Wände bis zur Oberkante hinauffahren. Damit war eine neue Dimension des Skatens eröffnet: die Vertikale.?Einen großen Aufschwung erfuhr das Skateboarding Anfang der 1970er-Jahre infolge einer technischen Innovation, die das Fahrverhalten der Skateboards erheblich verbesserte: Die gewöhnlichen Rollschuhrollen wurden ab 1972 durch Rollen aus Polyurethan ersetzt, die eine bessere Bodenhaftung voels_handplantgewährleisten und höhere Geschwindigkeiten zulassen. Mitte der 1970er-Jahre stiegen die jungen Leute in weiten Teilen der USA auf Skateboards auf, ja es brach fast eine allgemeine Skateboardmanie aus. An vielen Orten wurden Skateparks aus dem Boden gestampft: Betonlandschaften mit speziellen Skatingpools, deren Rundungen weicher und deren Seitenwände oft höher waren als die jener zweckentfremdeten Swimmingpools und die daher in der Regel zum Skaten besser geeignet waren. Das Pool- oder Vertikalskateboarding wurde bald zur populärsten und spektakulärsten Skateboarddisziplin, zu der mehr und mehr akrobatische Elemente hinzukamen. Damit ging wiederum eine technische Veränderung einher: Die Bretter wurden ein ganzes Stück breiter gebaut (bis zu 25cm statt etwa 19cm), wodurch die Standfestigkeit des Skaters vergrößert und damit erst eine Reihe weiterer Tricks auf dem Skateboard ermöglicht wurden.?Die Skateboardwelle schwappte Mitte der 1970er-Jahre erstmals nach Europa über. Hier waren zunächst Slalom, Hochsprung und Freestyle die beliebtesten Disziplinen; allerdings wurde das Skateboarding kaum als ernsthafte Sportart betrachtet und blieb eher eine Modeerscheinung. In Deutschland sprangen Sportbegeisterte ab 1975 auf Skateboards auf und machten nicht zuletzt durch die hohe Unfallquote auf sich aufmerksam. 1977 kamen hier die ersten Skateboardmagazine auf den Markt, tauchten die ersten Profis der süddeutschen Skateboardszene auf und fanden in München die ersten deutschen Meisterschaften statt; 1978 wurde ebenfalls dort der erste Skatepark angelegt. München war damals die Hochburg des Skateboardings, in der auch der Dachverband der deutschen Skateboardfahrer (DDS) angesiedelt war. Doch schon 1978 folgte der Ab- bzw. Umstieg: Die Magazine verschwanden, der DDS löste sich auf und viele Skater stiegen auf die konkurrierenden Rollerskates um.

Anfang der 1980er-Jahre schien das Skateboarding in den USA plötzlich von der Bildfläche zu verschwinden: Die meisten Skateparks schlossen, die Skateboardproduktion wurde weitgehend eingestellt, Skateboardmagazine erschienen nicht mehr oder berichteten über andere Trendsportarten wie das boomende Rollerskating. Nur eine kleine Gemeinde vereinzelter Skateboardfreaks ließ sich nicht beirren, veröffentlichte Zeitschriften, veranstaltete Wettkämpfe, erfand weitere Tricks und errichtete eine neue Form von Skateboardanlagen, mit der eine eigenständige Disziplin einherging: die Halfpipe. Eine andere neuartige Disziplin entwickelte sich daraus, dass viele der unbeirrbaren Skater sich auch in den Städten auf ihrem Skateboard bewegten.
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Selbstverständlich genügte es ihnen nicht, sich auf der Straße bloß fortzubewegen, sondern es ging ihnen vielmehr darum, ihre Künste anzuwenden, ohne auf künstliche Anlagen angewiesen zu sein: Städtische Gegebenheiten wie Stufen, Schrägen, Bänke und Geländer nutzten sie als Gelegenheiten, die Höhenunterschiede oder Hindernisse durch akrobatische Sprünge zu überwinden. Zusätzlich übernahmen sie viele der herkömmlichen Tricks des Vertikalskatings und übertrugen sie auf die Straße. So entstand aus dieser neuen Form des Skateboardings, die ursprünglich den Status eines Lebensstils hatte, dem Streetskating, schließlich die zweite neue Wettkampfdisziplin: der Streetstyle.?Die Halfpipe und das Streetskating waren es auch, die Mitte der 1980er-Jahre einen zweiten Skateboardboom auslösten. Während die meisten der ersten Skateboarddisziplinen wie Slalom, Hoch- und Weitsprung in der Vergessenheit versanken, kam zu der alten Disziplin Freestyle und den beiden neuen, Streetstyle und Halfpipe als weitere Disziplin noch die Miniramp hinzu, die eine Menge neuer Tricks mit sich brachte. Skateboarding etablierte sich in den USA endgültig als Wettkampfsport mit großer Publikumsresonanz, und einige der Skateboardfreaks avancierten zu gut bezahlten Sportprofis und bewunderten Kultfiguren. Zu solchen Stars der amerikanischen Skateboardszene gehören Tony Alva, Stacy Peralta, Rodney Mullen, Duane Peters, Steve Caballero, Mike McGill und nicht zuletzt Tony Hawk.?Auch in Deutschland gab es 1985 einen Aufschwung des Skateboardings. Insbesondere Streetskating stieg zur Massensportart auf, und die Wettkampfveranstaltungen hatten größeren Zulauf als je zuvor. Die neue Hochburg des Skateboards ist Münster; seit 1982 findet hier j ährlich der »Münster Monster Mastership« statt, der seit 1989 als offizielle Weltmeisterschaft gilt und von 18000 Zuschauern gesehen wird. Der Star der deutschen Skateboardszene war in den 1980er-Jahren Claus Grabke.

Geschichte des Skatens  (Z-boys real Skater)

Von Kaksi Schuster  Das Standardwissen des Normalzuschauers über das Skateboarden speist sich aus der Klischeevorstellung cooler Typen in Schlabberhosen und zufällig aufgeschnappter Fetzen aus TV-Clips. Dementsprechend übersteigt die Erwartungshaltung auf Z-boys nicht die auf eine Episode von  California. Stacy Peralta hat mehr Ahnung vom Skaten, da er diesen Sport mitbegründet hat.
Was Mitte der 70er Jahre als Alternative zum Surfen bei schlechtem Wellengang begann und in den ausgelassenen Pools der vornehmen Nachbarschaft perfektioniert wurde, ist eng verknüpft mit der Entwicklung der Z-Boys, zu denen auch Peralta selbst zählte und die das Skaten populär machten, um zu seinen ersten Helden zu werden. In Peraltas Memoiren werden diese Helden dann auch in legitimer Weise zu leicht romantisch verklärten Ikonen. Immer eng mit der Geschichte des sich langsam emanzipierenden Sports verknüpft, versuchen die aus sozial schwachen Familien stammenden Jugendlichen plötzlichen Ruhm, Reichtum und Rivalität zu meistern, bis sie in alle Himmelsrichtungen auseinander driften.